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Wanderrucksack

Jetzt fängt die Wandersaison an und ein Wanderrucksack ist Pflicht. Nun bin ich nicht so der Überwanderer und ich bin nicht so motiviert, stundenlang die Berge hochzusteigen. Tut mir Leid, ich bin einfach „näher am Wasser gebaut“ als an den Bergen. Ich brauche einen See oder das Meer im Urlaub.

Berge finde ich auch schön, aber meistens reicht mir der Anblick aus der Ferne oder von unten. Ich muss nicht unbedingt oben sein. Dazu kommt, dass ich nicht schwindelfrei bin. Das ist nicht gerade hilfreich im Hochgebirge. Mein Mann stürzt sich ja mit dem Gleitschirm überall hinunter. Mir wird schon schlecht wenn ich nur eine Bergbahn sehe und mir vorstelle, wie hoch das hinaufgeht.

Nun ist ja Urlaubszeit allmählich vorbei vor allem wenn man schulpflichtige Kinder hat, und dann stehen wieder „normale“ Wochenenden ohne Strandliegen oder Hochgebirge an. Freie Wochenenden nutzen wir durchaus gerne für Wandertouren. Allerdings nicht im Hochgebirge, sondern auf den „Alben“, also auf der Schwäbischen Alb oder der Hersbrucker Alb.

Wichtig für eine Wanderung ist genügend Proviant. Das ist in unserer Familie das A und O des Wanderns. Und damit das gut untergebracht ist, benötigen wir einen möglichst großen Wanderrucksack, der aber trotzdem nicht so schwer ist. Klingt wie die Quadratur des Kreises? Nein, das ist heutzutage gar nicht so schwierig.

Topmarken wie Vaude, Salewa oder Jack Wolfskin haben Supermodelle von Wanderrücksäcken auf dem Markt. Sie sind kompakt, haben oft einen Netzrücken, der für eine gute Luftzirkulation am Rücken sorgt, sind aus modernsten Materialien und liegen nicht direkt auf dem Rücken auf.

Dazu sind sie hervorragend eingeteilt. Man hat Innentaschen und Nebentaschen und Außentaschen und Reißverschlußtaschen und was weiß ich nicht noch alles. Jedenfalls ist ein Rucksack mit 20 Litern Inhalt wirklich sehr geräumig und trotzdem nur so 1000 g schwer und 53 cm lang. Man bekommt Unmengen zu Essen und Trinken hinein und darüber hinaus noch Wechselsocken oder Regenjacken.

Ganz wichtig sind auch die stylishen Designs. Die heutigen Wanderrucksäcke sind so farbintensiv und interessant, dass man allein schon deshalb am liebsten jedes Wochenende Wandern gehen möchte. Nur so, um den tollen neuen Rucksack unter die Leute oder besser gesagt unter die Wanderer zu bringen.

Kinder haben ebenfalls schon eine große tolle Auswahl an richtig schnuckeligen Wanderrucksäcken. So können sie ihren Stoffhund Schnuffi und dessen Proviant schon selbst tragen. Und mit viel Überredungskunst kann man auch noch eine kleine Trinkflasche oder Zweitpullover dazuschmuggeln, damit die Eltern nicht alles tragen müssen.

Also ein Wanderrucksack ist definitiv eine gute Investition. Und wenn man schon einen hat, dann schadet auch ein Zweitwanderrucksack nicht, dann können die Lasten in der Familie „gerechter geteilt werden“.

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