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Kletterseile

Kletterseile

Das Seil verbindet den Kletterer und den Sicherer zur Seilschaft und ist das Symbol für das notwendige, gegenseitige Vertrauen beim Klettern schlechthin. Der alte Hanfstrick, mit dem unsere Vorfahren kletterten ist aber passé, in moderne Sportkletterseile haben unter anderem auch in der Raumfahrt erprobte Technologien Einzug gehalten und die Seile sind zu einem High-Tech Produkt geworden, denen man sein Leben guten Gewissens anvertrauen darf. Wichtig ist zu wissen, dass es auf dem Markt verschiedene Seiltypen gibt.

Statische Seile
Statische und Halbstatische Seile sind zum Klettern nicht geeignet, sie verfügen über kein Energieaufnahmevermögen, das den Sturz abbremsen kann.

Halb- und Zwillingsseile
Halb- und Zwillingsseile sind zwar zum Klettern geeignet, in der Verwendung gibt es aber einige Punkte, die zu berücksichtigen sind. Neulinge des Klettersports lassen besser die Finger davon, wer sich dann ernsthaft mit dem Gedanken trägt, in solche Seile zu investieren hat meistens auch die Erfahrung und das Wissen, wo die Möglichkeiten und die Grenzen des Materials sind.


Einfachseile

Der am weitesten verbreitete Seiltyp ist das Einfachseil (an der Banderole mit der Ziffer „1“ in einem Ring gekennzeichnet). Mit diesem Typ eröffnet sich dem Aspiranten die gesamte Welt des Sportkletterns, ob im Klettergarten oder in der Halle. Wie die anderen Seile auch handelt es sich bei Einfachseilen um Kern-Mantel Konstruktionen aus Polyamid, die im Falle eines Falles einen Großteil der auftretenden Energie durch Verformungsarbeit (das Seil dehnt sich um bis zu 10%) aufnehmen können. Es gilt: je geringer die Fangstoßkraft, desto weicher der Sturz.


Was hält ein Seil?

Diese Frage kann man nicht so einfach beantworten, da das Seil ja nicht einfach statische Haltearbeit leisten muss, sondern es die Energie auch dynamisch absorbieren muss. Die Normprüfung sieht eine Mindestanzahl von 5 gehaltenen Normstürzen vor. Die Anforderungen an das Seil im Rahmen dieser Normsturzprüfung sind aber so überdimensioniert, dass die wenigsten Kletterer in ihrer Karriere auch nur annähernd einen Normsturz erreichen. Je höher aber die Zahl der gehaltenen Normstürze, desto mehr kann das Seil halten.

Was ist noch zu wissen?
Lesen Sie die Packungsbeilage! Die wichtigsten Informationen sind da zusammengefasst, z.B.: Pflegehinweise.
Bei sichtbaren Beschädigungen sind Seile auszusondern, ebenso wie nach dem Kontakt mit Batteriesäure. Im Zweifelsfall sollte man sich von seinem Seil trennen, wenn man ihm nicht mehr vertraut, schließlich hängt buchstäblich das Leben daran.

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