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Klettergriffe

Klettergriffe entre-prises

Der Traum eines jeden Kletterers: eine eigene Boulder- oder Kletterwand! Wenn Platz- und Konstruktionsfragen geklärt sind fängt das Problem erst richtig an, schließlich will man sein Kleinod mit dem Bestmöglichen bestücken.
Die Schwierigkeit dabei ist aber, ganz simpel, nichts ist so schön wie der natürliche Fels und der lässt sich leider nicht mit gegossenen Epoxidharzklumpen, Polyurethangebilden oder Mineralsandmischungen nachbilden. Aber fast.
Die Formen, Farben und Größen künstlicher Klettergriffe sind immens, man kann ich da nach Herzenslust austoben. Einige wenige Grundgedanken sollten aber dennoch berücksichtig werden, damit man an seinem Schatz lange Freude hat.

Norm
Seit Januar 2009 ist die DIN EN 12572-3 in Kraft getreten. Diese legt grundlegende Sicherheitsstandards bei der Produktion und Verwendung von künstlichen Klettergriffen fest. Beispielsweise ist festgelegt, dass keine scharfen Kanten und Grate, die verletzungsgefährlich sein können, vorhanden sein dürfen. Weiterhin müssen die Griffe mit einem Bruchschutz ausgestattet sein, der verhindert, dass bei gebrochenen Griffen die Bruchstücke herabfallen und zu unkontrollierbaren Geschoßen werden. Auch Griffe, die vor In-Kraft-Treten dieser Norm gefertigt wurden, sollten daraufhin überprüft werden, ist diese Norm doch wirklich sinnvoll zur Vermeidung von Unfällen und Verletzungen.

Befestigung
Man sollte stets darauf achten, die richtigen Schrauben zu benutzen. Manche Griffe benötigen Zylinderkopfschrauben, andere Senkkopfschrauben, bei einigen sind beide Schraubenarten zulässig. Dies ist wichtig, weil die Verwendung von falschen Schrauben das Risiko erhöht, dass die Griffe brechen. Weiterhin ist daran zu denken, dass es völlig unnötig ist, die Schrauben mit aller Kraft festzuziehen (Vorsicht bei längeren Hebeln!). Zuviel Kraft beim Festziehen kann jeden Griff zerbrechen, es reicht aus, wenn der Griff sich nicht mehr dreht.

Oberfläche
Die Oberfläche der Griffe sollte rau sein, allerdings nicht so rau, dass nach einer Stunde Training die Finger zu bluten beginnen. Da hilft es, sich auf Erfahrungswerte anderer oder Herstellerangaben zu verlassen. Wenn intensiv trainiert wird, wird man um eine Reinigungsaktion nicht herumkommen, da die Griffe mit der Zeit schmierig werden. Aggressive Reinigungsmittel setzen den Griffen zu, mit einer Bürste und Geduld wird aber fast jeder Griff wieder wie neu und kann wieder angebracht werden. Darüberhinaus trainiert man allein durch das Schrauben von Routen oder Bouldern das Gefühl für Bewegungen und Kletterzüge, die eigene Wand wächst also mit dem persönlichen Können mit.

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