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Honda VFR 800 ABS - der Dauerbrenner

Honda VFR 800 ABS

Die Honda VFR ist wohl eines der bekanntesten Motorräder im Sporttourer-Segment. Nach dem großen Facelift und einem völlig neuen Konzept im Jahr 1998 startet die erfolgreiche Baureihe nochmals durch. Bis 2002 blieb die VFR ihrem Stil relativ treu und wurde nur technisch etwas weiter entwickelt. Ein besseres Katalysatorsystem und ein besserer Starter, sowie eine optimierte Wegfahrsperre waren die größten Weiterentwicklungen. 2002 brachte Honda dann die vollkommen neue VFR-ABS 800 V4 V-Tec auf den Markt.

Nicht nur optisch war sie damals schon ein super Gefährt. Die schöne Einarmschwinge paarte sich jetzt mit zwei hochgezogenen Endtöpfen und zwei Scheinwerfer, welche die Nacht zum Tag machten. Herzstück der Maschine war und ist aber der V4 Motor mit intelligenter Ventilsteuerung. In niedrigen Drehzahlen läuft die Maschine mit nur zwei Ventilen. Das hat den Vorteil, dass auch bei den geringen Drehzahlen immer genug Vortrieb vorhanden ist und die Drehmomentkurve schon im unteren Drehzahlbereich gut Leistung anzeigt. Im hohen Drehzahlbereich schaltet das System auf den Vier-Ventil-Betrieb um und sorgt für eine ruhige Fahrt im Hochgeschwindigkeitsbereich. Erste Fahrttests und Kritiker brachten jedoch die abrupte Umschaltung zwischen den Ventilnutzung auf den Punkt. Das System schaltete nicht sehr sanft und teilweise sehr abrupt, so dass es kein sehr angenehmes Fahren im mittleren Drehzahlbereich gab. Zudem war der Verbrauch der Honda VFR recht hoch. Die Ingenieure gelobten Besserung und das V-Tech-System wurde nachgebessert. Spätestens ab dem Jahr 2006 sollte das neue V-Tech in jeder VFR reibungsloser funktionieren.

Natürlich besticht die Honda nicht nur aufgrund des Motors. Die genialen Scheinwerfer habe ich ja schon beschrieben und die Optik ist natürlich Geschmackssache, auch wenn ich die VFR als einen der schönsten Tourensportler sehe. Objetiv betrachtet kann die Honda aber vor allem auf der technischen Seite punkten. Seit 2006 fährt sie mit Euro 3 schadstoffarm durch die Lande und hat auch das bewährte Honda Dual-Combined-Bremssystem an Bord. Damit bremst die Hinterradbremse immer automatisch etwas mit auch wenn man nur mit der Vorderradbremse zugreift. Absolut empfehlenswert ist auch das optionale ABS.

Was die Honda VFR zu einem wirklich guten Tourer macht, ist nicht nur die angenehme Sitzposition für den Sozius, sondern auch das umfangreiche Koffersystem, welches nicht total unpassend aussieht, vor allem, wenn es in der gleichen Motorradfarbe lackiert ist.

Für die kommende Saison haben schon viele eine neue Honda VFR mit 1000 cm³ erwartet, doch die wird 2009 definitiv nicht mehr kommen…vielleicht aber 2010. Bis dahin kann sich der VFR-Fan mit neuen Farben die Zeit vertreiben. Im angesagten weiß (bei Honda heißt es Pearl Sunbeam White (mit weißen Felgen), daneben gibt es noch Sword Silver Metallic, Candy Glory Red (beide mit goldenen Felgen) und Pearl Cosmic Black; also weiß, silber, rot und schwarz) mit weißen Felgen und auf Wunsch weißen Koffern. Sieht wirklich sehr hübsch aus…nur da die VFR auch noch mit Kette fährt und nicht mit einem relativ schmutzfreiem Kardan, kann das schöne weiß bald einem schwarz/grau weichen. Also außer man putzt wirklich nach jeder Fahrt. Und auch die Fliegen bzw. der normale “Alltagsdreck” ist nicht gerade förderlich für den Erhalt der weißen Unschuld.

Ob nun weiß, silber, rot, schwarz oder dreckig…sie bleibt ein Hingucker und mit Sicherheit eines der schicksten Motorräder auf dem Markt. Für mich ist die Honda VFR auf jeden Fall einer der besten Sporttourer.

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Bilderquelle: Honda Presse

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1 Kommentar

  1. Es werde Licht - Kurvenlicht für Motorräder sagte am 29. April 2009 um 23:02

    [...] Motorräder, wie beispielsweise die Honda VFR haben schon ab Werk äußerst starke Scheinwerfer. Sie machen mit ihren Abblendlichtern und [...]