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Haustausch-Urlaub schont die Reisekasse

Es ist ein Trend, dass man bei anderen pennt. Immer mehr tun es: Urlauber quartieren sich in Privatgemächern von Haus- oder Wohnungstauschpartnern ein – und stellen im Gegenzug die eigene Behausung zur Verfügung.

In den USA gibt es Haustauschurlaub schon lange. Europa zieht jetzt nach: Das Online-Portal Haustauschferien.com mit zählt mittlerweile 400 Deutsche, 480 Schweizer und 115 Österreicher zu seinen Mitgliedern. Weltweit sind 37 000 Haustauscher angemeldet. Man zahlt eine Gebühr, präsentiert Haus oder Wohnung samt Fotos und gibt seine Wunschreiseziele an. Eine gute Alternative - gerade in teuren Metropolen.

Es gibt allerdings auch warnende Stimmen. Prof. Torsten Kirstges, Direktor des Instituts für innovative Tourismus- und Freizeitwirtschaft an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven: „Es ist ein ideales Geschäftsmodell für Banden, die über Strohmänner Häuser anmieten und dann in Ihrer Abwesenheit die Bude leer räumen“.

Ganz so schlimm ist es dann doch nicht, wenn man die Erfahrungsberichte liest. Mit hunderttausenden Tausch-Einladungen zählt Homelink seit 1953 zu den größten Haustausch-Netzwerken weltweit. Von bisherigen “Haustauschern” kann man erfahren, dass…

- in Südafrika plötzlich ein Orang-Utan in der Küche stehen kann
- man oft monatelang E-Mails schreiben muss, um ideale Tauschpartner zu finden
- reiche Menschen nicht unbedingt zu den saubersten gehören, wenn sie ihr Personal nicht mitbringen
- in südlichen Ländern Einladungen von Nachbarn, Freunden und Verwandten der Tauschpartner dazugehören

Das Angebotsspektrum reicht vom Apartment mit Meeresblick auf Mauritius bis zur Skihütte in den Alpen. Weitere Haustausch-Portale im Internet sind intervac.com oder fewo-tausch.de – um nur einige zu nennen.

Bei eingeschworenen Tauschern haben sich feste Regeln etabliert. Dass man die Wohnung pfleglich behandelt, ist selbstverständlich. Fast alle machen ein kleines Willkommensgeschenk und stellen einen Blumenstrauß oder eine Flasche Wein bereit.

Autor: Kurt

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3 Kommentare

  1. haustausch-blog.de sagte am 27. Juni 2011 um 09:50

    Nicht nur eine Flasche Wein ist bei eingeschworenen Haustauschern fast schon selbstverständlich, sondern auch, dass man sich gegenseitig ein Willkommensmenü vorbereitet, so dass man sich nach der anstrengenden Reise nicht gleich auch noch etwas zu Essen organisieren muss.

  2. Carmen Valdez sagte am 22. Juli 2011 um 13:43

    Ein Haustausch ist extrem aufregend. Es ist klar, dass wenn man eine Wohnung am Strand oder in einer sehr gefragten Gegend hat, man auch mehr Anfragen für einen Haustausch erhält. Tatsächlich gibt es aber viele Personen mit einem Schloss, einer Villa, oder Luxuswohnungen in Großstädten, die einfach nur einen anderen Ort zum relaxen suchen.

    Eine große Familie kann bei einem Haustausch bis zu Tausend Euro sparen. Die eigentlich einzig große Geldausgabe ist der Ortswechsel, bzw. die Transferkosten zum Urlaubsort. Einmal angekommen, gibt man genau soviel Geld aus, wie zuhause. Viele Personen, die einen Haustausch vollziehen, machen dies nicht, um Geld zu sparen, sondern aus Spaß, um neue Erfahrungen zu machen, Abenteuer zu erleben oder einfach um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.

    Obwohl es zunächst fremd erscheint, ist der Haustausch sehr modern und jährlich wächst weltweit die Zahl der Personen, die Haustausch praktizieren. Grundsätzlich besteht Haustausch darin, dass man sein Haus gegen das einer anderen Person für einen gewissen Zeitraum in gegenseitigem Einvernehmen tauscht.

    Es gibt nur eine Regel, zumindest bei HomeForHome: Hinterlass das Haus oder die Wohnung so, wie du es oder sie vorgefunden hast. Wie auch der Haustausch-Partner es machen wird, so sollte man sein Haus so behandeln, als wäre es das eigene.

    Der Großteil der Austäusche findet zeitgleich statt, aber dabei gibt es keine Regel. Es gibt viele Personen, die zu verschiedenen Zeiten, das Haus mit einer anderen Familie tauschen.

    Statistisch gesehen, werden auch die Autos mit getauscht. So oder so werden mit einem Austausch der Autos das Geld für einen Mietwagen gespart. Alles hängt davon ab, ob es in der Gegend benötigt wird und von der Art des Haustauschs.
    In allen Angeboten zum Häusertausch wird ausdrücklich darauf hingewiesen, ob Tiere erlaubt sind oder nicht.
    Um den Haustausch in die Praxis umzusetzen, genügt es, sich mit dem zuständigen Formular zu registrieren, das Haus vorzustellen und sich mit den anderen Mitgliedern in Verbindung setzen.

    Neugierig geworden? Probiert es doch einfach einmal aus…… Viel Spaß….

  3. Postkartenstemple statt große Reden sagte am 16. Oktober 2011 um 08:38

    [...] kennt das nicht: Wundervoller Urlaub, tolle Tage (oder auch nicht), aber einiges zu erzählen und immer wieder der Gedanke an die [...]