Änderung im Golfregelwerk: “Groove”-Regelung ab 2010
USGA und der R&A St. Andrews haben eine Änderung im weltumspannenden Golfregelwerk beschlossen. Die Änderung im Golfregelwerk bezieht sich auf die Grooves von Golfschlägern, sprich die “Rillen” auf dem Schlägerblatt.
Nach einer intensiven Testreihe der beiden Institutionen, stellte sich heraus, dass mit den “modernen U-Grooves” von Golfschlägern nahezu kein Unterschied mehr in Hinblick auf den Spin besteht, wenn der Ball aus dem Rough gespielt wird. Laut der R&A und USGA würde es dadurch praktisch kein Unterschied mehr machen, ob ein Ball auf dem Fairway liegt oder nicht. Dadurch gäbe es dann keine Notwendigkeit für präzise gespielte Schläge mehr.
Die Regeländerungen werden offiziell ab dem 1. Januar 2010 für die internationalen Touren in Kraft treten, für Top-Amateure ab dem 1. Januar 2014 und für den “normalen” Amateur werden die Änderungen voraussichtlich erst ab 2014 gelten.
Ausgeschlossen von der Regeländerung sind Driver und Putter. Betroffen sind nur Eisen mit einem Loft von 25 Grad oder weniger. Das sind in der Regel die 5er Eisen abwärts.
Vor allem die neuen “U-Grooves”, die im Gegensatz zu den herkömmlichen “V-Grooves” auf Schlägern mehr Spin auf den Ball bringen stehen im Fokus der Regeländerungen. Diese schneiden im Rough regelrecht durch das Gras.






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